Schösschentop: Gold wert oder Hüftgold?

Es ist wieder Mittwoch! Das heiflt für viele Bloggerinnen, dass heute die neuen selbstgenähten Outfits gezeigt und verlinkt werden auf MeMadeMittwoch. Hin und wieder bin ich selbst unter den Teilnehmerinnen oder schaue mir einfach nur interessiert an, was andere für tolle Kleidungsstücke an der Nähmaschine zaubern. Dort hole mir gerne neue Ideen. Zum heutigen Blogpost hat mich dieses Mal Julia, die auf Sewionista schreibt, mit ihrem Schößchentop in einem schwarz-weißen Vichykaro inspiriert.

Diesen Schnitt habe ich sofort wieder erkannt. So als hätte sich mein schlechtes Gewissen gemeldet. Vor einiger Zeit habe ich diesen Schnitt selbst einmal genäht. Sofort habe ich mich versucht zu erinnern, wann ich das Oberteil zuletzt getragen habe.

Das Outfit auf den Fotos hatte ich genau einmal an zu Silvester. An das Jahr kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Für diesen Anlass habe ich den Rock und das Schößchentop genäht. Danach hatte ich es für die längste Zeit für dieses Shooting an. Obwohl ich das Outfit auf den Bildern sehr mag, ist es zu einer Schrankleiche geworden. Warum nur?

Das Schwierige an dem Oberteil ist, dass es den Oberkörper für mich unvorteilhaft unterteilt, in einen langen Oberkörper und eher kurze Beine um genau zu sein. Wie auch Julia schon feststellte, der hintere Rücken ist bei diesem Schnitt relativ lang. Definitv zu lang für mich. Selbst mit den 4-5cm, die ich bei allen Schnitten verteilt über die gesamte Rückenlange herausnehme. Das liegt daran, dass die Taillennaht nach hinten abgesenkt ist.
Wenn ihr euch zu den etwas größeren Damen zählen könnt, dann kann ich euch den Schnitt eher empfehlen. Instylequeen hat zum Beispiel gleich ein ganzes Kostüm genäht in einem Chilimuster. Diese Kombi mit dem Rock finde ich wunderschön.

Der Rock hat es leider ebenfalls nicht zum Star in meiner Garderobe gebracht. Denn Bleistiftröcke sind bei mir in der Regel eher Bestandteil meiner Office-Garderobe – nur nicht in rot ;-). Sonst sind mir Bleistiftröcke einfach zu unbequem oder too much. Falls euch der Rock dennoch interessiert, schaut gerne auch mal bei Ina vorbei. Sie hat auf ihrem Blog Fitzladen einen ganzen Beitrag zu dem Schnitt gewidmet und stellt darin die etwas kürzere Variante vor. Ich habe übrigens genau wie Ina an der Taillenhöhe gekürzt. An dieser Stelle war Burda etwas zu großzügig bei der Bundbreite.

Das Problem mit der Silhoutte


 

 

Manche Oberteile mag ich sehr gerne vom Stoff und vom Schnitt, ziehe sie trotzdem kaum kann. Trennen kann ich mich nicht von ihnen. Stattdessen ziehe ich die besagten Stücke hin und wieder aus dem Schrank mit dem festen Vorhaben, es heute auf jeden Fall tragen. Kurze Zeit später nach dem Styling, dem Tanz vor dem Spiegel und in der Regel fünf minuten bevor ich eigentlich aus dem Haus muss, entscheide ich mich doch noch anders und ziehe mich wieder um.

Wieder einmal habe ich festgestellt, dass der Schnitt – egal wie oft ich es anprobiere – einfach nicht zu mir passt. Es fühlt sich halt komisch an. Der Kopf spielt sofort verrückt, wenn im Spiegelbild eine Figur auftaucht, bei der die Proportionen nicht mehr die Gewohnten sind. Für mich ist dieses Schößchentop ein Vorstoß in neue Gewässer. Ich bin es gewohnt, um die Hüfte herum eng anliegende Kleidung zu tragen. Das zusätzliche Volumen durch das Schößchen fühlt sich deshalb für mich wie ein extremer Kontrast zu den üblichen Formen an.

Geht es euch auch so oder seid ihr mutiger? Traut ihr euch, neue Formen und Schnitte auszuprobieren?

Lieben Gruß,

* Julia

Verlinkt auf MeMadeMittwoch.

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34 Comments

  1. Juni 1, 2016 / 6:25 am

    Für Frauen mit einer Figur, die einem schmalen Rechteck entspricht, also mit einer wenig ausgeprägten Taille, sind Schößchen vorteilhaft, weil so mehr Kurven erzeugt werden können. Die Schultern sollten dann auch noch etwas betont werden. In dem Zusammenhang kann ich auf ein Buch verweisen: "Kleidungskonzepte für jede Figur" von Teresa Gilewska. Regina

    • Juni 1, 2016 / 9:36 am

      Liebe Regina,
      das leuchtet irgendwie ein mit der Rechteckfigur. Danke für den Buchtipp.
      LG Julia

    • Juni 1, 2016 / 9:41 am

      Perfekt sind Schößchen für V-Frauen, mit breiter Schulterpartie, weil das Schößchen dann die Hüfte angleicht und eine Sanduhrfigur macht. Das Buch schau ich mir auch mal an, ich mag sowas gern!

    • Juni 1, 2016 / 11:27 am

      Hätte ich mir da mal nur vorher Gedanken drüber gemacht. Ich bin genau das Gegenteil von einer V-Figur 😀

  2. Juni 1, 2016 / 7:22 am

    Es ist ein bisschen schwierig, an den Liegebildern zu erkennen, wie das so in der Senkrechte aussieht, im Liegen ist die Kombination toll, gerade zu dem schmalen Rock und kurze Beine kann man wirklich nicht erkennen 😉 Ich finde es sehr schön, und eigentlich bringt es deine Figur gut zur Geltung.
    Mit Silhouettenwechsel tue ich mich auch sehr schwer. Meist hat es schon seinen Grund, warum man instinktiv zu bestimmten Kleiderstücken greift und anderes liegen lässt… trotzdem ist es spannend immer mal wieder was Neues auszuprobieren – das macht ein Stück weit den Spaß an Mode aus, finde ich.

    Ganz persönlich finde ich den Ausschnitt etwas hoch an dem Oberteil und könnte mir vorstellen, dass es mit einem tieferen Ausschnitt ganz anders wirkt. Und wenn dir dann immer noch zu viel Länge oben ist, setz ein Paspelband in die Taillennaht – vielleicht lohnen sich Änderungen ja noch, denn zum Nicht-Tragen ist das Oberteil wirklich zu schade!
    LG frifris

    • Juni 1, 2016 / 9:45 am

      Hallo frifris,
      danke für den tollen Kommentar. Ja schon erstaunlich, wie unbewusst viele unserer Entscheidungen getroffen werden. Schön zu lesen, dass es auch anderen so geht und du dich aber trotzdem traust.

      Danke für den Tipp mit dem Paspelband. Das werde ich mal genauer überdenken. Vielleicht kann ich das Top ja doch noch retten. Ich kann mich ja nicht jedes mal irgendwie hindrapieren, damit es tragbar aussieht 😀
      Das ist übrigens auch ein Grund warum ich mich gegen 'normale' Tragefotos entschieden hab. Aber ich habe auch einfach Spaß daran, die Kleidungsstücke wie in einem Fashion-Editorial zu inszenieren.
      Lieben Gruß,
      Julia

  3. Juni 1, 2016 / 9:40 am

    Ich finde, das Schößchen steht dir super – aber so schön die Liegebilder auch sind (und das sind sich wirklich!), ein Bild im Stehen wäre hilfreich gewesen, um zu erkennen, wie das Schößchen fällt. Von dem, was man sieht, kannst du es aber super tragen … mir gefällt es sehr.

    • Juni 1, 2016 / 11:31 am

      Dankeschön! Es freut mich, dass dir die Bilder gefallen. Du hast natürlich recht mit der Beurteilung des Schnittes. Am Ende wollte ich lieber ein schönes Bild haben, damit es sich nicht nach ganz umsonst anfühlt mit dem genähten Werk 😉

  4. Juni 1, 2016 / 11:40 am

    Ich mag halsnahgeschnittene Oberteile, Schößchen, Bleistiftröcke. Volltreffer!
    Aaber: meine Kombination aus Schößchenbluse und Bleistiftrock habe ich bis jetzt auch erst einmal getragen. Blöd sowas.
    Liebe Grüße,
    Sandra

    • Juni 1, 2016 / 3:36 pm

      Hallo Sandra,
      meinst du deine letzte Woche gezeigte Schößchenbluse? Ich hab gleich mal bei dir gestöbert. Die steht dir super gut.
      Lieben Gruß,
      Julia

  5. Juni 1, 2016 / 3:38 pm

    Eine tolle Kombination ist das, steht dir super.
    LG
    Brina

  6. Juni 1, 2016 / 7:59 pm

    Vielen lieben Dank für die Erwähnung! Deine Kombi aus Schößchentop und Bleistiftrock sieht toll aus und zaubert auf den Fotos eine wunderbar weibliche Figur. Die Fotos sind der Hammer, man kann so zwar nicht die Schwachpunkte erkennen, aber ich kann verstehen, dass du sie lieber verstecken wolltest. Dein Schößchentop kann ich mir auch richtig gut mit einer schmalen Jeans vorstellen. Vielleicht packst du es ja noch mal an und kürzt den Rücken, den Aufwand wäre es auf jeden Fall wert.

    Liebe Grüße
    Julia

    • Juni 2, 2016 / 6:54 pm

      Liebe Julia,
      danke vielmals für die Komplimente. Das mit der schmalen Jeans werde ich mal zusammen mit ein paar Pumps ausprobieren. Dann kann ich mir das mit dem kürzen vielleicht sogar sparen 😉
      Lieben Gruß,
      Julia

  7. Juni 1, 2016 / 10:34 pm

    Was für eine tolle Fotostrecke! Ich finde das großartig. Du schaust umwerfend aus auf dem Fotos, auf der anderen Seite zeigen die Bilder im Liegen vielleicht indirekt, dass Du im Stehen die Form an Dir zu ungewöhnlich findest 😉 Ich kann Schößchentops nicht viel positives abgewinnen (im Gegensatz zu Deinen tollen Fotos, die sind echt der Hammer) Die Form behagt mir nicht, sie schreit nach Aufmerksamkeit und lenkt die Blicke auf sich und ja so ein Top kann die Beine optisch verkürzen. Dann könnte man es mit einer Schlaghose kombinieren – die machen Beine bis zum Himmel 😉 LG Kuestensocke

    • Juni 2, 2016 / 6:57 pm

      Ich freue mich rießig, dass dir die Fotostrecke gefällt. Es macht einfach unheimlich viel Spaß, die Bilder zu schießen bzw. schießen zu lassen ;-).
      Hehe, ja die Schlaghosen.. längst vergessen und verdrängt 😀 Das wäre dann absoluter Karneval 😉
      LG Julia

  8. Juni 2, 2016 / 12:33 pm

    Und ich dachte zunächst, dass du ganz fleißig genäht hast. Hast du natürlich, nur nicht aktuell 😉
    Die Bilder sind mega toll. Das auf Instagram war geilo. Kompliment an den Fotografen.
    Zur Bewertung fehlt tatsächlich ein Bild im Stehen. Insgesamt allerdings Beides toll anzusehen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass du "doof" aussiehst *lach* also das dir das Outfit nicht steht. Mir geht es mit dem ein oder anderen Kleid so. Ich fühle mich dann so verkleidet, also nicht wirklich wohl. Manches ist einfach nicht wirklich mein Stil, muss aber wegen eines Anlasses mal sein. Vielleicht ist es bei dir ähnlich?
    Die Idee mit der Jeans solltest du vielleicht mal aufgreifen. Das ist das Ganze nicht so bieder 😉

    Noch was: Wie geht es jetzt mit dem Wettbewerb weiter. Habt ihr schon Näheres gehört? Ich drücke dir mega dolle die daumen, falls das Ganze heimlich passiert 🙂
    Liebe Grüße Birgit

    • Juni 2, 2016 / 7:01 pm

      Ja du sagst es… verkleidet! Bei mir ist es ganz genauso. Wenns um einen bestimmten Anlass geht und dafür die Klamotte genäht wurde, fällt es mir soo viel leichter mal was anderes auszuprobieren. Im Alltag aber auf keinen Fall.
      Nähen tu ich doch die ganze Zeit 😀 .. Mit dem Fotografieren gehts nur manchmal nicht so schnell. Aktuell liegt das gelbe Couture Kleid wieder ganz oben 😉
      Btw… mit Burda gehts erst im Juni weiter. Da werde ich dann für einen Tag in München sein. Aber was genau auf mich zukommt weiß ich noch nicht. Was nähen muss ich allerdings in einer Stunde :))
      Lieben Gruß

  9. Juni 2, 2016 / 3:18 pm

    Ich finde ja, das Outfit steht dir total gut, es sieht sehr elegant aus und macht eine gute Figur! Jedoch kann ich dich auch verstehen, ich selbst bin oft nicht so mutig, neue und für mich ungewohnte Schnitte auszuprobieren.
    Viele Grüße
    Dani

    • Juni 2, 2016 / 7:05 pm

      Hallo Dani,
      danke für deinen Kommentar und die Komplimente.
      Lieben Gruß,
      Julia

  10. Juni 2, 2016 / 8:38 pm

    Liebe Julia,
    komme wegen des Arbeitsstresses erst heute zum Kommentieren…Also erstes, Danke für die Erwähnung meines Rockes! Ja ich muss zugeben, dass ich meinen auch nicht so oft anhabe, da er halt die Bewegungsfreiheit einschränkt (mit einem Schlitz geht es). Aber er macht halt eine gute Figur. Bei Dir sieht er granatenmäßig aus, was auch an der sensationellen Farbe liegt! Den Mut zu solch einem Rot hätte ich nicht. Zweitens: die Fotos sind großartig und im Liegen sehe ich Dein Schößchen-Problem nicht wirklich. Aber ich verstehe Deine Probleme mit dem "Verkleidet-sein". Mir persönlich waren Schößchen schon immer zu verspielt, das wäre nie eine Option für mich, auch nicht um es mal auszuprobieren – da bin ich wohl nicht mutig genug. Liebe Grüße von Ina

    • Juni 9, 2016 / 5:21 am

      Hallo Ina,
      danke für die netten Worte.
      Vielleicht tun sich ja noch einige Gelegenheiten auf für unsere Röcke .. irgendein Anlass, wo man hauptsächlich steht 😉
      Hätte ich beim Nähen auf meine innere Stimme gehört, hätte die mir dasselbe gesagt wie du. Schösschen sind zu verspielt 😉
      Lieben Gruß,
      Julia

  11. Juni 6, 2016 / 6:49 am

    Wow Julia, was für tolle Fotos von einem Hammer Outfit. <3
    Also mir gefällt die Kombi richtig gut, vor allem stehen dir die Farben echt gut.
    Aber ich kann das völlig verstehen, dass wenn man sich selbst nicht wohl fühlt, das man das Outfit dann auch entsprechend wenig trägt. Ich habe mir letzten Sommer auch ein Schößchen Top genäht und hatte es sogar noch nie an, weil ich die Form irgendwie komisch an mir finde . . . Ich kann mich so gar nicht damit anfreunden.
    Von daher, fühle ich absolut mir dir. 😉
    Ich wünsche dir eine schöne Woche!

    Alles Liebe, Vivien.

    • Juni 9, 2016 / 5:24 am

      Liebe Vivien,
      danke für den schönen Kommentar. Es ist schön zu lesen, dass man nicht die einzige ist, der es so geht. Irgendwie ist man ja doch immer froh über jedes Nähprojekt, das nicht zum UFO geworden ist. Schade, wenns dann statt einem UFO ein ungetragenes Objekt wird. Aber was solls 😉
      Ich wünsche dir ebenfalls eine schöne Woche.
      LG Julia

  12. Juni 6, 2016 / 11:54 am

    Hallo
    Du hast wirklich tolle Ideen. Du kannst immersagen, dass Du einmalige Klamotten trägst.

  13. Juni 6, 2016 / 4:24 pm

    Oh ja, mir gehts auch so. Oft nähe ich was, bin zuerst ganz verliebt in Stoff und Schnitt, um das Teil dann wenig bis gar nicht zu tragen. Oft weiß ich dann nicht, woran es liegt bzw. komme ich erst nach langem Überlegen dahinter. Andere Stücke entwickeln sich dagegen zu Lieblingsoutfits. Und genau da will ich in Zukunft ansetzen: was trage ich gerne und warum? Mit neuen Schnitten ist das natürlich immer so eine Sache. Aber was solls. Kürzlich habe ich ein Kleid verschenkt, das total schön war, ich aber so gut wie nie getragen habe. Meine Freundin freut sich drüber.

    LG, Monbika

    • Juni 9, 2016 / 5:27 am

      Liebe Monika,
      ich denke du sprichst da einen wichtigen Punkt an und mir gefällt dein Ansatz. Manchmal muss man sich vielleicht etwas bremsen in der anfänglichen Nähmotivation eines neuen Projektes. Stattdessen sollte man nochmal genau überlegen, passt es zu mir oder kann ich es gut kombinieren.
      Bei neuen Schnitten lohnt es sich dann vielleicht Ähnlichkeiten zu bereits genähten Schnitten zu vergleichen?
      Lieben Gruß,
      Julia

  14. Juni 7, 2016 / 9:28 am

    Liebe Julia, erstmal vor ab HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! Du bist im Finale! Einfach großartig. Alles andere hätte mich bei der Jury echt zum verzweifeln gebracht.
    Nun zum Ouftit. Wie immer ganz tolle Fotos. Um Dein schönes Top doch noch zu Deiner zufriedenheit mit kleinen Änderung tragbar zu machen, würde ich Dir zwei Sachen empfehlen. Das Schößchen kürzen und zwar so weit wo die Hüfte wieder eine Rundung nach innen macht. Also das Schößchen sollte nicht zu lang sein. Es soll ja eine S Kurve machen und nicht wie ein Pilz aussehen. Du kannst auch, ggf. bei zu viel Volumen den Umfang reduzieren, mit kleinen Falten evtl. Ich kenne den Schnitt nicht, aber der ist in meinen Augen zu lang. Der andere Punkt ist, wenn noch Stoff hast, solltest Du Ärmel annähen und zwar leicht überschnitten wie bei diesem Kleid auf meinem Blog, damit wird Optisch Deine schmalen Schulter verbreitet und das Schößchen ausgeglichen. Damit erzeugst Du eine Silhouette. Wenn Du kein Stoff mehr hast, könntest Du ein passenden Stoff wählen, zb. aus dem Rock und dann noch ein Gürtel für die Taille, dann wird der zweiteiler wie ein Kleid 😉 Ggf. könntest Du auch noch ein anknöpfbaren Bubikragen für den Ausschnitt machen, der dann den Ausschnitt etwas lockern. Die hals hohen Ausschnitte sind wirklich nicht sehr weiblich – leider. Oder Du wählst ein Kette, damit setzt Du den Fokus auf Oben und Du kannst ruhig oben viel machen. Jedenfalls Schößchen passt eigentlich zu vielen Figuren, aber die fehlenden Proportion, Schulterbreite zb. Muss anders ausgeglichen werden und Schößchen können in der richtigen Proportion schön die "Liebeshänkel" verstecken. Ich liebe Schößchen, habe aber auch das Glück, breite Schultern zu haben, so dass ich tatsächlich ärmellos tragen kann, aber auch ich muss sehr auf das Vollumen/Form/Länge am Schößchen achten. Nur in der richtigen Proportion/Länge/Vollumen ist das Schößchen wirklich Gold WERT 😉 Schau HIER mein liebstes Schößchen – obwohl ich auch hier den hochgeschlossenen Rundhalsausschnitt nicht so leiden mag. Der Schnitt von La Mia Boutique sah ein Bubikragen vor, den kann ich bei meiner Schulterbreite nicht tragen, daher ließ ich den weg. In meiner Galerie kannst Du viele Schößchen sehen. Auch das erste Schößchen-Kleid Dice Kayek ist von der Proportion zu lang, daher habe ich es auch mit Kontrastreifen verziert, inzwischen ändere ich den Schnitt passend ab, statt 1:1 nach Schnitt zu nähen. Ich bin sehr gespannt, was Du noch so anstellen wirst….. Würde mich freuen davon zu erfahren. Drück Dir die Daumen in München. Viele Grüße und bis bald Anita

    • Juni 9, 2016 / 5:35 am

      Hallo Anita,
      Danke für die Glückwünsche! Ich freue mich auch schon richtig auf den Live-Tag in München. 🙂
      Wow und nochmal danke für die tollen Tipps. Du hast wirklich ein ausgezeichnetes Verständnis von Schnittführung und Proportionen. Das mit den Schultern stimmt auch und müsste ich mal ansetzen. Denn etwas Stoff habe ich sogar noch übrig. Meine Schultern sind eher schmal wie bei einer typischen A-Linie.
      Deine genähten Schösschentops gefallen mir übrigens sehr gut, dir steht es super… und das Dice Kayek Kleid ist ja der Hammer! Mir fällt auf, dass bei dir die Schösschen deutlich kürzer sind. Ich glaube das ist bei mir das Problem. Denn hinten ist es geschätzt nochmal 10cm länger als bei deinem Kleid.
      So ich such mal meine Schere raus 😀
      Lieben Gruß,
      Julia

    • Juni 9, 2016 / 7:17 am

      Hallo Julia, ich stelle fest, der Link zu den "überschnittenen Ärmeln" von dem S-Silhoutten Kleid fehlt.
      Dieses Kleid meine ich. Manchmal reicht es nur ein klein wenig mehr Stoff auf der Schulter. Da fällt mir ein, ich habe noch ein Beitrag verfasst mit vielen Bildern und Vergleichen wie kleine "Flügelärmel" wirken können – je nach Figur und dem gewählten Kleidungstück. Voluminöse Röcke oder schmale Röcke. Hier ist der link Smaragd Veste.
      Danke für Dein Lob. Eine Gabe und ein Fluch zu gleich 😉
      Die technischen Zeichnung ist für mich sehr wichtig, der von Dir gewählte Schnitt ist schön, aber wie gesagt, zu lang. Das "Vokuhila"-Schößchen ist sehr schön, aber nur auf die eigenen Proportion, da auch die Höhe und Form der Hüfte sehr unterschiedlich ausfällt, ist besonders viel Änderungs/Anpassungsbedarf. Leider, sonst hätte ich das auch sich schon genäht. Ich bin mir sicher, Du wirst das Top noch passend ändern und dann auch – hoffentlich – gern tragen 😉 Businesslike sehen die auch unter einen leicht ausgestellten, Blazer schön aus 😉 Viele Grüße, Anita

  15. Juni 9, 2016 / 4:53 pm

    Solche Kleidungsstücke habe ich auch! Muss ich mich echt überwinden die dann anzuziehen und mache ich auch nicht so richtig gerne und ich mein, da kann man manchmal einfach nichts machen. Nichts desto trotz finde ich, dass das Outfit echt schön an dir aussieht. Die Farben sind echt schön und auch beide Teile zusammen sind echt super.
    Liebe Grüße
    Katharina

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